8. - 10. Mai 2019
Aserbaidschan
Am Grenzübergang Red Bridge begrüßen uns freundliche Beamte, die zum Teil sogar etwas Englisch sprechen. Am liebsten würden sie selbst die aserbaidschanische Flagge auf unsere Simba-Tür kleben, aber das erfolgt erst, sobald wir den Einreisestempel in den Pässen haben.
Nach diesem recht freundlichen Willkommen verläuft die weitere Abwicklung allerdings äußerst mühsam. Es wird beraten, telefoniert und wir werden hin und her geschickt.
Dann kommt die Aussage, daß unser Motorrad auf dem Heckträger eine Cargo-Gebühr von USD 150 kostet. Wenn wir jedoch auf zwei Rädern mit dem Motorrad durch den Abfertigungsbereich rollen und ein Foto gemacht werden kann, ist es kostenfrei. Also holen wir das Motorrad vom Heckträger, was doch leider ziemlich zeitaufwendig und in diesem Fall auch sehr staubig war. Bei der zweiten Durchfahrt ist auch das Foto o.k. und wir dürfen wieder aufladen. Jetzt muß Simba noch durch den Scanner und wir sind endlich eingereist. 5 1/2 Stunden hat die ganze Prozedur gedauert.
Aserbaidschan zeigt sich mit einem völlig anderen Gesicht.
Das Land ist überwiegend flach und das Bild wird von Agrar- und Viehwirtschaft bestimmt. Das hier auch so umfangreich Wein angebaut wird, überrascht uns sehr. Ganz offensichtlich gibt es hier auch eine Weinkelter.
Wer hat schon von Rotwein aus Aserbaidschan gehört?
Die Häuser der ländlichen Regionen muten bescheiden aber sehr solide an.
Auf den Straßen muß man allerdings mit allerhand Überraschungen rechnen.
Sogar auf der neuen Autobahn treffen wir Rinder- und Schafherden an, von Geisterfahrern ganz zu schweigen.
Mit den Abgaswerten scheint man es hier auch nicht so genau zu nehmen.
Für die Nacht parken wir direkt neben der Autobahn auf dem Gelände eines Restaurants ein. Hinterm Haus sitzen wir ganz romantisch, direkt am Wasser (Mücken garantiert) und genießen ein äußerst schmackhaftes Abendessen. Dazu zischt, nach diesem anstrengenden Reisetag, das kühle Bier so richtig.
Noch weitere 200 Kilometer Autobahn und wir haben Alat am Kaspischen Meer erreicht.
Bevor wir uns jedoch in die Hafenanlagen begeben, schauen wir uns in der kleinen Hafenstadt um und besuchen den Markt.
Normalerweise legen die Fährschiffe nach Turkmenistan und Kasachstan in Baku ab. Der Hafen von Baku wird allerdings gerade umgebaut, so ist Alat der Ausweichhafen für Baku. Für den Fährverkehr gab es noch nie einen festen Fahrplan. Wir haben davon gehört, daß Wartezeiten von bis zu 14 Tagen durchaus vorkommen. So greifen wir sofort zu, als wir die Möglichkeit erhalten, bereits am Abend des 9. Mai 2019 mit der Mercury I in See zu stechen. Leider verzögert es sich und wir verbringen eine Nacht im Hafenbereich.
Erst am darauffolgenden Tag, um 13.30Uhr, steht der kleine Simba auf der Fähre. 24Stunden dauert die Überfahrt nach Kasachstan.
Aserbaidschan
Am Grenzübergang Red Bridge begrüßen uns freundliche Beamte, die zum Teil sogar etwas Englisch sprechen. Am liebsten würden sie selbst die aserbaidschanische Flagge auf unsere Simba-Tür kleben, aber das erfolgt erst, sobald wir den Einreisestempel in den Pässen haben.
Nach diesem recht freundlichen Willkommen verläuft die weitere Abwicklung allerdings äußerst mühsam. Es wird beraten, telefoniert und wir werden hin und her geschickt.
Dann kommt die Aussage, daß unser Motorrad auf dem Heckträger eine Cargo-Gebühr von USD 150 kostet. Wenn wir jedoch auf zwei Rädern mit dem Motorrad durch den Abfertigungsbereich rollen und ein Foto gemacht werden kann, ist es kostenfrei. Also holen wir das Motorrad vom Heckträger, was doch leider ziemlich zeitaufwendig und in diesem Fall auch sehr staubig war. Bei der zweiten Durchfahrt ist auch das Foto o.k. und wir dürfen wieder aufladen. Jetzt muß Simba noch durch den Scanner und wir sind endlich eingereist. 5 1/2 Stunden hat die ganze Prozedur gedauert.
Aserbaidschan zeigt sich mit einem völlig anderen Gesicht.
Das Land ist überwiegend flach und das Bild wird von Agrar- und Viehwirtschaft bestimmt. Das hier auch so umfangreich Wein angebaut wird, überrascht uns sehr. Ganz offensichtlich gibt es hier auch eine Weinkelter.
Wer hat schon von Rotwein aus Aserbaidschan gehört?
Die Häuser der ländlichen Regionen muten bescheiden aber sehr solide an.
Auf den Straßen muß man allerdings mit allerhand Überraschungen rechnen.
Sogar auf der neuen Autobahn treffen wir Rinder- und Schafherden an, von Geisterfahrern ganz zu schweigen.
Mit den Abgaswerten scheint man es hier auch nicht so genau zu nehmen.
Für die Nacht parken wir direkt neben der Autobahn auf dem Gelände eines Restaurants ein. Hinterm Haus sitzen wir ganz romantisch, direkt am Wasser (Mücken garantiert) und genießen ein äußerst schmackhaftes Abendessen. Dazu zischt, nach diesem anstrengenden Reisetag, das kühle Bier so richtig.
Noch weitere 200 Kilometer Autobahn und wir haben Alat am Kaspischen Meer erreicht.
Bevor wir uns jedoch in die Hafenanlagen begeben, schauen wir uns in der kleinen Hafenstadt um und besuchen den Markt.
Normalerweise legen die Fährschiffe nach Turkmenistan und Kasachstan in Baku ab. Der Hafen von Baku wird allerdings gerade umgebaut, so ist Alat der Ausweichhafen für Baku. Für den Fährverkehr gab es noch nie einen festen Fahrplan. Wir haben davon gehört, daß Wartezeiten von bis zu 14 Tagen durchaus vorkommen. So greifen wir sofort zu, als wir die Möglichkeit erhalten, bereits am Abend des 9. Mai 2019 mit der Mercury I in See zu stechen. Leider verzögert es sich und wir verbringen eine Nacht im Hafenbereich.
Erst am darauffolgenden Tag, um 13.30Uhr, steht der kleine Simba auf der Fähre. 24Stunden dauert die Überfahrt nach Kasachstan.